Die Schweiz braucht kein neues AKW

  • Redaktion Naturschutz
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Nach den Stromkonzernen Atel und AXPO im Frühling 2004, sind es nun die bernischen Kraftwerke AG (BKW), die mit der Idee eines neuen AKWs als Ersatz für Mühleberg in der Schweiz hausieren gehen. In der regierungsrätlichen Energiestrategie des Kantons Berns gibt es keine Pläne für ein neues AKW als Mühleberg-Ersatz. Auch wenn dieses Papier immer noch von der Option einer Betriebsverlängerung des AKW Mühleberg über das Jahr 2012 hinaus redet, laufen BKW, FDP und die SVP dagegen Sturm.

Nach den Stromkonzernen Atel und AXPO im Frühling 2004, sind es nun die bernischen Kraftwerke AG (BKW), die mit der Idee eines neuen AKWs als Ersatz für Mühleberg in der Schweiz hausieren gehen. In der regierungsrätlichen Energiestrategie des Kantons Berns gibt es keine Pläne für ein neues AKW als Mühleberg-Ersatz. Auch wenn dieses Papier immer noch von der Option einer Betriebsverlängerung des AKW Mühleberg über das Jahr 2012 hinaus redet, laufen BKW, FDP und die SVP dagegen Sturm.

Am 9. November 2004 legten die SES, der WWF, die Grünen und die SP an einer Medienkonferenz in Bern dar, wie die Energieversorgung in der Schweiz ohne neue AKW sichergestellt werden kann. Sie stellen sich damit auch hinter die Strategie des bernischen Regierungsrats. Sowohl sicherheitstechnisch wie auch ökonomisch spricht alles gegen ein neues AKW. Nach wie vor deckt die Atomwirtschaft die Kosten nicht. Weder besteht eine Haftpflichtversicherung bei Gross-Unfällen noch sind die langfristigen Kosten der Entsorgung radioaktiver Abfälle gedeckt.

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Medienmitteilung SES

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