Die Jugend im Alpenraum fordert mehr Klimabewusstsein

  • Redaktion Naturschutz
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Im Rahmen des Jugendparlaments der Alpenkonvention haben SchülerInnen aus dem gesamten Alpenraum in Innsbruck A vier Resolutionsentwürfe ausgearbeitet und den Organen der Alpenkonvention vorgelegt. Sie fordern mehr Klimabewusstsein im täglichen Leben und den Stopp einer unkontrollierten Urbanisierung.
Wichtig erscheint den Jungen die Reduktion des CO2-Austosses durch konkrete Massnahmen wie den Ausbau und die Förderung von Hybridautos, die Nutzung erneuerbarer Energieträger oder die Verlagerung der touristischen Aktivitäten stärker in Richtung des Sommertourismus. Im Bereich der Urbanisierungsprozesse wünschen die Delegierten eine grössere Beachtung der Raumplanung, um die Ausuferung von negativen Effekten der Urbanisierung zu verringern. Die öffentliche Hand soll eine Grundversorgung in möglichst allen Gebieten, das heisst auch im ländlichen Raum, gewährleisten. Für 2008 ist bereits das nächste Jugendparlament zur Alpenkonvention in Planung, dieses wird in Maribor in Slowenien stattfinden. (sb)

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