Die Luzerner Kapellbrücke wird während der Earth Hour nicht beleuchtet. | © WWF Schweiz / Pascal Meier
Die Luzerner Kapellbrücke wird während der Earth Hour nicht beleuchtet. | © WWF Schweiz / Pascal Meier

Die Earth Hour feiert das 10 Jahre Jubiläum

  • Amanda Buol
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Am 19. März findet die zehnte weltweite Earth Hour statt. Im Fokus der Jubiläums-Aktion sind die Erfolge im Klimaschutz. Unter den weltweit rund 7000 teilnehmenden Städten sind auch zahlreiche in der Schweiz.

Zu eine der grössten Umweltaktionen des Planeten zählt die Earth Hour. Tausende von Städten löschen für eine Stunde die Beleuchtung ihrer Monumente – als Zeichen für mehr Klimaschutz. Auch Millionen von Privaten und Unternehmen beteiligen sich an der Earth Hour. Die Earth Hour 2016 ist die 10. Auflage und beginnt am 19. März um 20.30 Uhr Lokalzeit. Das Basler Münster, die Kapellbrücke in Luzern, das Schloss Chillon am Genfersee und viele weitere Wahrzeichen sind für eine Stunde im Dunkeln. Auch kleinere Gemeinden sind dabei, seit mehreren Jahren etwa Fisibach (AG). Weltweit dürfte die Earth Hour an die Reichweite von letztem Jahr anknüpfen, als rund 7000 Städte in über 170 Ländern mitgemacht haben. Zu den traditionellen Earth-Hour-Monumenten gehören der Times Square in New York, die Pyramiden von Gizeh, die chinesische Mauer oder die Oper von Sidney, wo die Earth Hour als lokale Aktion der Stadt und des WWF Australien 2007 geboren wurde.

Die Earth Hour 2016 steht im Zeichen des erfolgreichen Pariser Klimaabkommens. Der WWF nutzt die Earth Hour, um unter dem Motto „Licht aus, Spot an für Klimaerfolge“ auf positive Trends hinzuweisen und Mut zu machen. In den USA etwa beschäftigt die Solarindustrie schon mehr Menschen als die Kohleindustrie, und weltweit legen die erneuerbaren Energiequellen massiv zu. 2015 dürften die CO2-Emissionen erstmals bei wachsender Weltwirtschaft gesunken sein. Auch immer mehr Gemeinden und Unternehmen nehmen das Heft selbst in die Hand und setzen sich ambitionierte Klimaschutz-Ziele.

Die Earth Hour macht sichtbar: Auf der ganzen Welt setzen sich unzählige Menschen für Klimaschutz ein. Und viele können gemeinsam viel erreichen.

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