Forscher der University of South Florida haben eine besonders interessante Entdeckung gemacht: Sie fanden heraus, dass Mobilfunkstrahlung bei gentechnisch veränderten Mäusen Alzheimer verhindern kann. Super! “Blick am Abend” titelte bereits euphorisch “Handy hilft Hirn”, und auch andere Medien freuten sich, dass endlich einmal etwas Gutes über die Handystrahlung vermeldet werden kann.Was hat das mit dem Menschen zu tun?
Was sagen uns nun diese Ergebnisse? Erstens: Mit Mäusen kann man alles machen, was Gott verboten hat. Zweitens sind die Resultate laut den Forschern auch für uns Menschen relevant. Mag sein: vielleicht ist es ja tatsächlich so, dass kleine Kinder, die derart genmanipuliert sind, dass sie später Alzheimer bekommen, in der Schule die besseren Noten erhalten, wenn sie sich täglich für zwei Stunden 20 Zentimeter neben ein strahlendes Handy setzen. Das müsste nur noch bewiesen werden – gesucht sind noch Probanden…
Einer glaubt jedenfalls schon mal daran: Beda Stadler. Er soll laut unbestätigten Quellen bereits vorgeschlagen haben, dass sich alle kleinen Kinder gegen Alzheimer impfen lassen sollten, indem sie links und rechts ein Handy ans Gehirn schnallen und dann jeden Tag zwei Stunden mit dem Kundendienst der Swisscom tratschen – stereo. Die Handyrechnung würden dann die Krankenkassen zahlen.
Spass beiseite. Böse Zungen sagen ja, ein Fünkchen Wahrheit stecke auch in dieser Studie: Wer nach exzessivem Telefonieren einen Hirntumor kriege, bekomme tatsächlich keinen Alzheimer. Stimmt.
P.S. Sind Sie letzthin über eine ähnlich absurde Studie gestossen? Hinweise bitte wie immer an blog@naturschutz.ch
Ist der Blog-Schreiber Handy-User? Wenn ja, sollte er das Thema etwas sachlicher angehen. Wenn nein, wird er wohl nie merken, ob er an Alzheimer erkrankt ist oder nicht, weil er bis dann vergessen hat, wie sein Doktor heisst.