Der Kamberkrebs ist schon im Zürichsee

  • Redaktion Naturschutz
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Jetzt macht sich der amerikanische Kamberkrebs auch im Zürichsee breit – und bedroht den Bestand der heimischen Krebsarten. Er ist nicht mehr zu stoppen. „Ob es im Zürichsee Tausende oder schon Hunderttausende hat, kann man noch nicht einschätzen“, sagt der kantonale Fischereiadjunkt Andreas Hertig zu „20 Minuten“. Die eingeschleppten Amerikaner bereiten den heimischen Krebsen wie dem Edel- oder Steinkrebs Probleme: «Sie sind immun gegen die Krebspest – den Erreger verbreiten sie trotzdem weiter und stecken die einheimischen Krebse an», sagt Hertig. Die Kamberkrebse im Zürichsee stammen vermutlich aus dem Sihlsee. (sb)

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