Der Goldschakal breitet sich nach Westen aus

  • Redaktion Naturschutz
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Ein weiteres Raubtier wird auf seiner Wanderung gegen Westen die Schweiz erreichen, meinen Fachleute. Der Goldschakal könnte dem deutlich kleineren Fuchs zu schaffen machen. Gut möglich, dass der Schakal als neues Raubtier auch in die Schweiz einwandert.»

In den letzten Jahren hat sich das Verbreitungsgebiet des mittelgrossen Jägers Richtung Westen ausgedehnt. Noch vor 25 Jahren reichte sein Revier von Afrika bis Asien und endete im Südosten Europas. Heute hat der Goldschakal in Bulgarien und Kroatien anwachsende Kernbestände mit über 10 000 Tieren gebildet. Von hier aus machen sich junge Männchen auf, neue Territorien zu besetzen. «Erst wenn der Druck im ursprünglichen Gebiet gross genug wird, wandern auch Weibchen ab», sagt Klaus Hackländer, Wildbiologe an der Universität Wien. Erste Vorboten seien einzelne Tiere im deutschen Brandenburg und im Nordosten Italiens.

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