Der Bär rollt sich | © Hillebrand, Steve, [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons
Der Bär rollt sich | © Hillebrand, Steve, [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons

Meister Petz ist zurück!

  • Manuela Just
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Der Bär ist zurück! Am Samstag wurde zwischen Scoul und S-charl (GR), ganz in der Nähe des Schweizer Nationalparks, ein Bär gesichtet. Das Tier ist aus dem Südtirol in die Schweiz gezogen. SF-Augenzeuge Mario Riatsch hat den Bären gefilmt.

Beim italienischen Besucher handele es sich um M13, ein zweijähriges Männchen. Vor zwei Wochen wurde M13 noch in Italien gesichtet. Den Peilsender, welchen er im Oktober letzten Jahres erhielt, hat er wieder verloren, so Wildhüter Curdin Florineth gegenüber der Tagesschau. Bärenwanderungen in diesem Gebiet sind nichts Ungewöhnliches. Seit sechs Jahren führen Streifzüge die Tiere vom Südtirol in den Nationalpark. Das letzte Mal vergangenen Sommer.

Die Sichtung von Grossraubtieren, wie Bär, Wolf und Luchs, ruft unterschiedliche Reaktionen hervor: Artenschützer und Umweltorganisationen hoffen auf die permanente Wiederansiedlung, einige Jäger, Hirten und Bergbauern sehen die Tiere aus Angst um Wild- und Nutztiere noch immer als Schädlinge an. Der WWF Schweiz hat 2009 das Projekt „Hirtenhilfe“ zum Schutz der Grossraubtiere in der Schweiz lanciert: Durch einen Freiwilligeneinsatz auf der Alp oder einem Gruppeneinsatz werden Hirten und Bergbauern unterstützt und es werden ihnen Massnahmen im Umgang mit Wolf, Luchs und Bär näher gebracht. Dadurch soll ein friedliches nebeneinander von Grossraubtier und Mensch ermöglicht werden.

Weitere Informationen

www.sf.tv
www.wwf.ch

Bild: Hillebrand, Steve (Wikimedia Commons)

1 Kommentar

  • Buchli Reto

    ich hofe nur das diese tiere endlich mal in ruhe gelassen werden von den hopy jäger und den lügen bauern, den diese tiere haben auch ein recht zu leben, nicht nur der mensch der alles haben mus und alles gaput macht.

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