800px-Ecologically_grown_vegetables

Den Garten naturnah bepflanzen

  • Nicole Wabersky
  • -

Ein eigener Garten gibt uns nicht nur biologisch frisches Gemüse. Auch Schmetterlinge und andere Insekten können damit gefördert werden. Neben einer Gründüngung sollte auch auf Mischkulturen und Fruchtfolge geachtet werden.

Bei der Gründüngung wird anstelle künstlicher Düngemittel laut dem Nachhaltigleben-Artikel natürlicher Dünger wie Kompost, Brennnesseln oder Eierschalensud verwendet. Besonders gut eignet sich hierbei das Mulchen. Dabei werden bestimmte Pflanzen wie Bitterlupine und Luzerne in den Boden eingebracht wie die Umweltberatung Luzern schreibt und später eingearbeitet. Unkräuter werden unterdrückt, Nützlinge angelockt und der Boden wird geschützt und mit Nährstoffen versorgt.

Die Mischkulturen sind Pflanzengemeinschaften die Schädlinge abhalten und für eine „ausgewogene Nährstoffentnahme“ sorgen wie die Umweltberatung Luzern dazu schreibt. Beispiele solcher Gemeinschaften sind Gurken – Dill, Randen – Bohne und Spinat – Erdbeeren. Zudem eignen sich kurzlebige Zwischenkulturen wie Radieschen und Kresse zwischen Pflanzen mit grossem Abstand. Dennoch sollte darauf geachtet werden, dass die Pflanzen genügend Platz, Sonne und Luft haben.

Zwar sind naturnahe Gärten wild im Aussehen, aber sehr effektiv und biologisch. Nützlinge werden gefördert, keine künstlichen Dünger verwendet und als GärtnerInn setzt man sich intensiv mit den Pflanzen auseinander.

Artikel zum Thema auf nachhaltigleben.ch

Artikel und weitere Informationen zum Thema bei der Umweltberatung Luzern

Bild: Elina Mark (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Beitrag kommentieren