Bild: Bild Hrald [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
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Den Garten igelgerecht einwintern

  • Daniela Cervenka
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Die Temperaturen sinken, die Blätter verfärben sich langsam und die Tage werden immer kürzer. Nicht nur der Mensch bereitet sich auf den Winter vor, sondern auch zahlreiche Tiere sind momentan dabei sich ein Fettpolster für den Winterschlaf anzufressen, so zum Beispiel auch der Igel.

Den Igel findet man mittlerweile vermehrt in den Siedlungsgebieten, da er hier gute Lebensbedingungen vorfindet. Das bedeutet, dass man bei der bevorstehenden Garten-Einwinterung einiges für den Igel tun kann und ihm so einen angenehmen Winterschlaf zu ermöglichen.

Überwinterungsmöglichkeiten für den Igel schaffen
Mit den Ästen, welche beim Schneiden der Bäume und Sträucher anfallen, kann man einen Asthaufen errichten. Dasselbe kann mit dem zusammen gerechten Laub gemacht werden. Ein Laub- oder Asthaufen dient dem Igel als Unterschlupfmöglichkeit und später im Frühling/Sommer auch als Nahrungsquelle, da das vermodernde Holz Insekten und Würmer nährt. Der Laubhaufen kann auch mit einer Plane Regen- und Schneedicht gemacht werden oder mit Ästen beschwert werden. Der Laubhaufen sollte etwa 1,5 Meter Durchmesser haben. Je breiter er ist, desto grösser die Wärmeisolierung. Alte Bretter oder Platten nicht einfach wegwerfen, sondern an die Regenschattenseite eines Schopfes oder Hauses anstellen und mit etwas Stroh oder Laub auskleiden.

Sollte man einen Igel nach Wintereinbruch, das heisst bei Dauerfrost und Schnee, tagsüber antreffen, kann es sich um ein krankes Tier oder um ein Jungtier handeln, welcher sich zu wenig Fettreserven angefressen hat. Bevor sie etwas unternehmen, sollten sie Frau A. Girlich unter der Notfallnummer 079 652 90 42 kontaktieren. Sie ist eine ausgewiesene Igel-Fachfrau, die sie kompetent beraten wird.

Weitere nützliche Igel-Informationen findet ihr auf www.pro-igel.ch

 

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