Den Bienen geht's schlecht – Bund will sie vermehrt fördern

  • Redaktion Naturschutz
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Die rund 20'000 schweizerischen Imkerinnen und Imker, die insgesamt mehr als 170'000 Bienenvölker halten, sind mit grossen Herausforderungen konfrontiert – etwa den massiven Bienenverlusten in den vergangenen Wintern. Das stellt die vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) eingesetzte Arbeitsgruppe „Bienen“ fest. Die Imker, der Landwirtschaft und der Bundesverwaltung haben deshalb einen Massnahmenkatalog erarbeitet.
Gemäss dem Aktionsplan werden die personellen Ressourcen des Zentrums für Bienenforschung von Agroscope Liebefeld-Posieux ALP aufgestockt. Zudem ist eine Unterstützung eines Gesundheitsdienstes für Bienen vorgesehen. Weil die Mehrheit der Bienenhalter die Imkerei in ihrer Freizeit betreibt, ist gemäss dem Aktionsplan auch die Ausbildung der Imkerkader (Bienenberater, Königinnenzüchter, Bieneninspektoren und Honigkontrolleure) zu verbessern. Im Weiteren steht die Einführung eines zentralen Betriebsregisters der Bienenhaltungen zur Diskussion. Ein solches Register soll eine bessere Kontrolle des Bienenverkehrs ermöglichen und dadurch die Bekämpfung von Krankheiten verbessern. (sb)

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BLW

1 Kommentar

  • Kurt Schneeberger

    Alles gut und schön…
    Aber warum verbietet man nicht einfach diese schrecklichen Nikotinoide und vieles ander auch..? Eigentlich weiss man genug über die Bienen. Aber es ist wieder typisch Politik. Nebenschauplätze fördern, statt das Übel an der Wurzel anzupacken.
    Subventioniert doch endlich die Bienenhalter statt die alles zerstörende Landwirtschaft!!
    Ich frage mich, wann die Menschen zur Vernunft kommen. Vermutlich nie…

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