© Michael Trolove [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons
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Aktionsplan zur Pestizidreduktion: Taten sollen nun folgen

  • Nicole Wabersky
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«Besser spät als nie» –  so begrüssen die Umweltverbände Greenpeace, Pro Natura, SVS/BirdLife Schweiz und WWF die lang erwartete Entscheidung des Bundesrats.

Diese sieht vor, einen nationalen Aktionsplan zur Pestizidreduktion in der Schweiz zu lancieren. Nun gilt es laut den Umweltverbänden, diesen Aktionsplan mit griffigen Massnahmen zu füllen und messbare Reduktionsziele zu definieren.

Mit dem Aktionsplan möchte der Bundesrat die Gesundheit der Bienen sowie die Anstrengungen im Bereich Pflanzenschutzmittel stärken. Auch sollen die Risiken von Pflanzenschutzmitteln reduziert und deren nachhaltige Anwendung gefördert werden.

Zum Schutz der Bienen werden, wie vom Bundesrat mitgeteilt, Massnahmen vorgeschlagen. Dazu gehört unter anderem ein grösseres Nahrungsangebot für Bienen.

Der Entscheid für einen Aktionsplan ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber: die Ankündigung eines Aktionsplans garantiert noch keine Pestizidreduktion. Der Aktionsplan muss nun so ausgestaltet werden, dass es zu einer tatsächlichen Pestizidreduktion – insbesondere der stark belastenden Substanzen – kommt.

Mit dem Aktionsplan muss nun laut Mitteilung der Umweltverbände der Bund für Kostenwahrheit sorgen und die Entwicklung von Alternativen zu chemischen Pestiziden unterstützen, um die Belastung für Bevölkerung und Umwelt einzudämmen.

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