Das Umweltrating der Umweltverbände gibt zu reden

  • Redaktion Naturschutz
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Wer setzt sich für den Klimaschutz ein? Und wer blockiert Umweltanliegen? Die Umweltorganisationen haben das Abstimmungsverhalten der wiederkandidierenden Nationalrätinnen und Nationalräte unter die Lupe genommen. Das Rating hilft den Wählerinnen und Wählern aller Parteien, die Kandidierenden auf ihre Wahlliste zu setzen, die sich für Umweltanliegen einsetzen.

Dass das Umweltrating bei den bewerteten Nationalräten einiges zu reden gibt, zeigt, dass das Rating Relevanz hat und auch von den Politikern beachtet wird. Einige (vorab grüne) Politiker, die es nicht in die vordersten Ränge geschafft haben, stören sich an der Methode, wie sie bewertet wurden. Denn auch diejenigen Abstimmungen, an denen ein Politiker unentschuldigt ferngeblieben ist, werden im Rating als Negativpunkte gewertet. Wer regelmässig gefehlt hat, sonst aber immer für die Umwelt gestimmt hat, rutscht also im Umweltrating nach unten. Die Verantwortlichen des Ratings erklären laut Tages Anzeiger, dass dies absolut Sinn mache, denn wenn jemand bei einer wichtigen Abstimmung nicht mitstimme, habe die Umwelt ja schliesslich nichts davon. (sb)

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www.umweltrating.ch

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