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Coop setzt auf MSC

  • Silvan Kaufmann
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20090728_msc-goldbutt_bildmaterial-deÄndern wir nichts an unserem Fischkonsum, werden diverse Wildfischpopulationen in den kommenden fünfzig Jahren stark dezimiert oder ganz verschwinden. Die Auswirkungen auf das marine Ökosystem sind kaum abzuschätzen. Aus diesem Grund müssen nachhaltige Fangmethoden entwickelt werden. Ein gutes Beispiel ist der beliebte Speisefisch Goldbutt, auch Scholle genannt. Coop lanciert in diesen Tagen MSC zertifizierte, frische Goldbutt-Filets.  

Goldbutt gehört zu den beliebtesten Speisefischen überhaupt. Pro Jahr werden weltweit bis zu 120’000 Tonnen dieser Fischart gefangen. Seine Existenz ist bedroht, zum einen auf Grund der dramatischen Überfischung, zum anderen weil er häufig vor Geschlechtsreife gefischt wird und sich demnach nicht vermehren kann. Goldbutt rangiert im WWF-Fischführer in der Gefährdungsstufe „nicht empfehlenswert“ (Kategorie Orange). 

Es ist fünf vor zwölf. Die Fischerei der Zukunft muss umdenken. Nur mit Bedacht und Voraussicht, mit freiwilliger Regulierung und Vernunft können die Wildfischbestände gerettet werden. Der Marine Stewardship Council (MSC) steht für dieses hehre Ziel. Nachhaltige Fischereien können sich nach dem Umweltstandard der internationalen NGO zertifizieren lassen. Das heisst: Die geprüften Fischgründe werden nicht überfischt, der Fischbestand wie auch das Ökosystem der Fischregion bleiben erhalten und nur umweltverträgliche Fangmethoden sind zugelassen. 

Coop Medienmitteilung

Artikel Beobachter Natur
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