Detox Adidas

Chemiefreie Mode

  • Stefanie Pfefferli

In Kleidungsstücken aus Fernost sind bei einer Untersuchung im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace Rückstände giftiger Chemikalien gefunden worden. In 52 von insgesamt 78 getesteten Produkten wurden Rückstände von  der Chemikaliengruppe Nonylphenolethoxylate gefunden. Vier belastete Artikel der Marken Converse (Nike), Kappa, Puma und Li Ning stammen aus deutschen Läden.

Für Verbraucher, die welche die Produkte benutzen, besteht da durch aber keine Gesundheitsgefährdung. Nonylphenolhaltiges Abwasser belaste aber das Trinkwasser von Millionen Menschen in den Herstellungsländern wie China, wie Chemieexperten von Greenpeace bekannt gaben. In Europa ist der Einsatz der Chemikalie streng geregelt, denn noch gelangen auch bei uns die Nonylphenolethoxylate durch das Waschen der Kleider ins Wasser. Die Chemikalien sind aussedem schädlich für Wasserlebewesen.

Mit der Kampagne „Schmutzige Wäsche“ und verschiednen Aktionen schaffte es Greenpeace bis jetzt die Bekleidungshersteller Puma, Nike, Adidas und H&M für eine zukünftig giftfreie Herstellung zu verpflichten.

Bild: Greenpeace Schweiz

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