18. November 2008 | Chemie | Von

Streptomycin-Spuren in Schweizer Äpfeln

In Schweizer Äpfel sind Spuren des Antibiotika Streptomycin gefunden worden. Das Mittel wird gegen die Bakterienkrankheit Feuerbrand eingesetzt.
Untersucht wurden Proben aus den Kantonen Thurgau, St. Gallen und Zürich. Am Wochenende war bekannt geworden, dass Streptomycin in Äpfeln aus Vorarlberg nachgewiesen wurde. Es handle sich nur um geringe Mengen, zitierte die Nachrichtenagentur SDA den Thurgauer Kantonschemiker Christoph Spinner. Gesundheitlich seien die Äpfel absolut unbedenklich. Allerdings sind die Fachleute überrascht. “Einen Nachweis in Äpfeln hat niemand erwartet”, sagte Christoph Spinner laut der SDA.

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