4. Juli 2008 | Chemie | Von

Streptomycin im Kanton Thurgau: Bisher erst wenig belasteter Honig gefunden

Seit Mai wird im Kanton Thurgau der Feuerbrand in Obstanlagen mit dem Antibiotikum Streptomycin bekämpft. Bisher sind zwei Honigproben gefunden worden, deren Streptomycin-Gehalt leicht über dem vom Bund festgelegten Interventionswert liegt.
Insgesamt wurden durch das Landwirtschaftsamt des Kantons Thurgau über 700 Honigproben eingesammelt. Es handelt sich dabei um Honig von Bienen, deren Standort im Umkreis von drei Kilometern von mit Streptomycin behandelten Obstkulturen liegt. Von 623 bisher untersuchten Honigproben konnten bereits 334 nach einer Erstkontrolle freigegeben werden. Bei den übrigen wird eine aufwendigere Zweitkontrolle durchgeführt. Dabei sind bis zum jetzigen Zeitpunkt zwei positive Proben gefunden worden, deren Streptomycingehalt leicht über dem vom Bund festgelegten Interventionswert liegt. Die Messungen dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. (sb)

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