26. Januar 2008 | Chemie | Von

Basler Trinkwasser muss nun gefiltert werden

Die Industriellen Werke Basel (IWB) filtern ab März vorsorglich ihr Trinkwasser aus den Langen Erlen bei Riehen. Grund sind Chemikalienspuren. Aus dem gleichen Grund verfügte der Kanton Baselland auch die Vorbehandlung von Wasser aus der Hard.
Messungen hätten gezeigt, dass Spuren chlorierter Butadiene auch im Wasser aus dem Gebiet Lange Erlen vorkommen, teilten die IWB mit. Die gemessenen Konzentrationen der Butadiene lägen im Bereich des vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) festgelegten Vorsorgewerts. Bei dessen Erreichen empfiehlt das BAG weitere Abklärungen, da ein Grenzwert für die Substanz fehlt.
Unklar sind laut den IWB Herkunft und Eintrittswege der Spurenstoffe. Greenpeace geht gemäss der Basler Zeitung von einem Zusammenhang mit alten Chemiemülldeponien in Muttenz aus, während der Baselbieter Kantonschemiker die Ursache im Rheinwasser vermutet, aus dem das Trinkwasser gewonnen wird. (sb)

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