Moorlandschaft Moosalp Bus alpin

Bus alpin rollt weiter…

  • Nora Kieselbach
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Der Verein Bus alpin nahm an seiner gestrigen Generalversammlung in Bern drei neue Mitgliedsregionen auf: Bergün (GR), Huttwil (BE) und Jura vaudois (VD). Somit ist der Verein bereits in zehn Schweizer Bergregionen aktiv. An der öffentlichen Tagung im Hotel Kreuz in Bern diskutierten die Bus alpin-Mitglieder ausserdem mit Vertretern von Schweiz Tourismus und Netzwerk Schweizer Pärke die Erfolgsfaktoren für die kombinierte Vermarktung von ÖV und Tourismus, wie der Verein in einer Medienmitteilung schreibt.

Da die touristischen ÖV-Angebote von Bus alpin nicht von öffentlichen Abgeltungen profitieren, müssen allfällige Defizite von den Anbietern in den Regionen selber getragen werden. Dies hat zur Folge, dass der touristische ÖV in Randregionen perfekt vermarktet werden muss, um wirtschaftlich tragbar zu sein. Gemäss Schweiz Tourismus ist gerade die ausgezeichnete Erreichbarkeit ein starker Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Tourismusdestinationen – denn was wären atemberaubende Landschaften ohne die Möglichkeit, diese zu erreichen und zu erleben?

Das Konzept von Bus alpin scheint aufzugehen: Der Winter 2011/2012 war für den Verein der bisher erfolgreichste seit der Rekordsaison 2008/2009. Mit einem Rekordergebnis wartete der „Schneebus“ im Naturpark Gantrisch auf; aber auch der „Snow-Bus“ im Regionalpark Chasseral und der „Alpenschnaagger“ in der Region Moosalp wurden rege benutzt.

Medienmitteilung

Bus alpin

Bild: Region Thal, Balsthal

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