Bundesrat will keine neuen Gross-Schutzgebiete

  • Redaktion Naturschutz
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Die Schweiz soll vorderhand keine neuen grossflächigen Schutzgebiete erhalten. Aus Spargründen hat der Bundesrat beschlossen, die geplante Teilrevision des Natur- und Heimatschutzgesetzes aus der Legislaturplanung zu streichen. Der jährliche Finanzbedarf hätte ab 2007 rund 10 Millionen Franken betragen. Damit nimmt der Bundesrat vielen ländichen Räumen und Randgebieten eine vielversprechende Perspektive.

Die Teilrevision hatte drei Kategorien von Pärken vorgesehen: Nationalpark, regionaler Naturpark und (stadtnaher) Naturpark. Für jede Kategorie wären Anforderungen und Nutzungsmöglichkeiten festgelegt worden. Ziel war es, Naturschutz und wirtschaftliche Entwicklung in Einklang zu bringen. Das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) war im Falle einer Teilrevision davon ausgegangen, dass in den kommenden zehn Jahren ein bis zwei neue Nationalpärke entstanden wären. Dazu wären sechs bis zehn regionale Naturpärke gekommen und drei bis fünf lokale Pärke.

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