Bundesrat gibt grünes Licht für neue Pärke

  • Redaktion Naturschutz
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Für neue Pärke von nationaler Bedeutung können dem Bund erstmals Gesuche eingereicht werden. Der Bundesrat setzt die entsprechende Änderung des Natur- und Heimatschutzgesetzes (NHG) mit der zugehörigen Pärkeverordnung auf den 1. Dezember 2007 in Kraft. Mittelfristig stehen 10 Millionen Franken jährlich für die Förderung von Pärken zur Verfügung.
Pro Natura begrüsst die nunmehr vorhandene Planungssicherheit für die zahlreichen Parkprojekte und bietet weiterhin Hand für neue Pärke in der Schweiz. Pro Natura hatte sich im Jahr 2000 zum Ziel gesetzt, innerhalb von zehn Jahren in der Schweiz mindestens einen neuen Nationalpark zu gründen. Mit den gesetzlichen Grundlagen, die mit der Verordnung zu neuen Pärken nun vorliegen, kommt die Naturschutzorganisation diesem Ziel einen wichtigen Schritt näher.
Zwei Nationalpark-Projekte, rund zwei Dutzend Projekte für Regionale Naturpärke, und zwei Naturerlebnispärke sind zurzeit in Planung. Bei den Nationalpark-Projekten haben die Region Locarnese Vallemaggia TI und der Parc Adula TI/GR die Nasen vorne. Die beiden Projekte haben die Unterstützung von Bund, Kantonen, von Pro Natura sowie weiteren Partnern. Ihnen könnte gelingen, was die Schweiz seit bald hundert Jahren nicht mehr schaffte: einen Nationalpark zu gründen. (sb)

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