Bund unterstützt Bauern bei der nachhaltigen Energieproduktion

  • Redaktion Naturschutz
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Die Landwirtschaft engagiert sich immer mehr auch im Bereich der nachhaltigen Energieproduktion. Dass die auf Hofdünger, Abfall- und Reststoffen basierten Energieprodukte sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll sein können, zeigte das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) an drei Beispielen. Das BLW hat die Möglichkeit, im Rahmen der Strukturverbesserung Anlagen zur Produktion von erneuerbarer Energie mit Investitionskrediten zu fördern.

Das BLW erachtet es grundsätzlich als sinnvoll, wenn Hofdünger, (landwirtschaftliche) Abfall- und Reststoffe sowie Holz und übrige, nicht für die Nahrungsmittelproduktion genutzte Biomasse der energetischen Nutzung zugeführt werden. Dagegen setzt das Amt hinter den gezielten Anbau von Biomasse für die Energieproduktion ein grosses Fragezeichen.
Die Landwirtschaftsgesetzgebung sieht ergänzende Fördermöglichkeiten für die nachhaltige Energieproduktion vor. Diese bestehen hauptsächlich in der Unterstützung von Biogas- und Wärmeverbundanlagen. Im Rahmen der Diversifizierung können zudem Photovoltaik-, Wasserkraft- und Windkraftanlagen gefördert werden. Die Unterstützung erfolgt in Form von zinslosen Darlehen. In jüngster Zeit investiert die Landwirtschaft insbesondere in Photovoltaikanlagen. Im laufenden Jahr sind bereits rund 100 Gesuche für Unterstützung mit einer Investitionssumme von gut 11 Millionen Franken bewilligt worden.

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