Bund soll mehr Kompetenzen bei der Raumplanung erhalten

  • Redaktion Naturschutz
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Das Raumplanungsgesetz aus dem Jahr 1979 wird überarbeitet, aus dem Fall Galmiz sollen Lehren gezogen werden. Künftig will der Bund eine grössere Rolle spielen als heute. Das umstrittene Projekt einer Chemiefabrik im freiburgischen Galmiz sei raumplanerisch keine ideale Lösung, sagte Umweltminister Moritz Leuenberger in der „Rundschau“ vom 23. Dezember. In einem solchen Fall wäre es ideal, wenn der Bund den besten Kanton bestimmen könnte. Deshalb habe der Bundesrat bereits das Raumplanungsgesetz in Ausarbeitung gegeben.
Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) sei sich der Probleme bewusst, schrieb sein Direktor Pierre-Alain Rumley in der NZZ vom 22. Dezember. Der Fall Galmiz mache deutlich, dass es einer überkantonalen Koordination bedürfe. Das ARE sei bereit, die Koordinations- und Vermittlerfunktion zu übernehmen.

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