Katze Winter Schnee

Brrrrrrrrrrrrrrrr – Tierisch kalt

  • Manuela Just
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Meteorologen prognostizieren Tiefsttemperaturen für die kommenden Tage. Die Schweiz friert ein. Und die Tiere? Brauchen Hund und Katze einen Wintermantel? Bibern Nutz- und Wildtiere in der Kälte? Der Schweizer Tierschutz STS hat einige grundlegende Informationen und Tipps für Tierfreunde zusammengestellt.

Der beste Schutz gegen die Kälte ist gute Isolierung. Wir hüllen uns in wärmende Kleidung, Tiere tragen Pelz oder wärmende Daunen unter dem Federkleid und fühlen sich – gut geschützt – auch an kalten Wintertagen draussen sichtlich wohl.

Wie Hund und Katz

Bei einem gesunden Hund ist das Fell als natürlicher Wärmeschutz ausreichend. Wobei kleine Hunde und Tiere mit kurzhaarigem Fell schneller frieren. Im Gegensatz zu den Hunden sind Katzen eher wetterempfindlich. Sie wollen selbst entscheiden, ob sie ins Freie gehen oder lieber drinnen bleiben. Wichtig ist, dass stets ein Türchen für die Rückkehr ins warme Haus offensteht.

Witterungsschutz für Nutztiere – Ruhe fürs Wild

Aussen gehaltene Nutztiere benötigen neben genügend Futter und Wasser unbedingt einen trockenen, zugfreien und gut eingestreuten Witterungsschutz der allen Tieren ausreichend Platz bietet. Unter dieser Voraussetzung sind Minustemperaturen für gesunde und ans Aussenklima gewöhnte Rinder, Schafe, Pferde, Hühner aber auch Ziegen und Schweine kein Problem.
Ruhe statt Futter gilt für Wildtiere. Mit Kälte kommen einheimische Wildtiere gut zurecht. Angewiesen sind sie dabei allerdings auf unsere Rücksichtnahme. Wintersport abseits markierter Pisten und Wege schreckt Rehe, Gämsen, Schneehasen und Birkhühner. Die Flucht im hohen Schnee kostet sie viel Kraft. Der hohe Energieverbrauch bei wenig Nahrung und beschränkten Fettreserven hat lebensbedrohliche Auswirkungen.

Futter für die Vögel?

Vögel sollen nur bei geschlossener Schneedecke oder hart gefrorenem Boden gefüttert werden. Ausserdem gilt: Vögel sind keine Allesfresser. Essensreste haben im Futterhäuschen nichts verloren. Das Futter muss den Bedürfnissen der Tiere entsprechen: Meisen mögen es, Körner von Fettknödeln zu picken, Finken und Spatzen bedienen sich am Futterhäuschen, Amseln und Rotkehlchen stöbern auch gerne im Komposthaufen, wenn die oberste Schicht umgedreht wird.

www.tierschutz.com

Bild: Von.grzanka (Wikimedia Commons)

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