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Bodenschädigung durch Monokulturen

  • Nicole Wabersky
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Monokulturen sind Bestandteil intensiver Landwirtschaft. Dabei wird nur eine Kulturpflanze über mehrere Jahre auf demselben Feld angebaut. Meistens handelt es sich dabei um Raps, Mais, Reis oder Soja. Laut einem Artikel auf nachhaltigleben.ch entsteht dieser Anbau aus der starken Nachfrage nach grossen Mengen an Rohstoffen für Lebensmittel.

Kurzfristig kann diese Form der Landwirtschaft wirtschaftlich sinnvoll sein. Beispielsweise ist es einfacher, jedes Jahr denselben Ertrag der gleichen Pflanze zu verkaufen. Auch braucht es beim Anbau weniger Maschinen, die auf eine bestimmte Pflanze spezialisiert sind. Zudem wachsen gewisse Pflanzen an manchen Standorten besser als an anderen.

Jedoch wird in der intensiven Landwirtschaft der Boden durch chemische Düngemittel geschwächt, was eine schlechtere Bodenqualität, geringe Ernteerträge und ein vermehrtes Auftreten von Schädlingen mit sich führt. Dies ist laut dem Artikel wissenschaftlich belegt.

Daher sollte es ein Ziel der Landwirtschaft sein, ökologischer anzubauen. Die Verwendung von natürlichem Dünger oder Kompost und die Fruchtfolge tragen zu einer besseren Bodenqualität bei. Nicht zuletzt wird dadurch auch der Befall von Schädlingen geringer.

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Bild: Frank Vincentz (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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