Biodiversität und Landwirtschaft

  • Caroline Nienhuis
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wiese_ungemaehtLandwirtschaft und Biodiversität müssen kein Gegensatz sein. Anhand zweier Beispiele in Ulmiz FR hat das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) aufgezeigt, wie sich ökologische Vernetzungsprojekte mit Gesamtmeliorationen auf die landwirtschaftliche Produktion sowie die Biodiversität auswirken können. Laut dem BLW beinflusse die Landwirtschaft die biologische Vielfalt in der Schweiz so stark wie keine andere Tätigkeit, und produziere deshalb auch Biodiversität.

Gemäss der Pressemitteilung vom 1. Juli 2010 brauche die Landwirtschaft die Biodiversität, welche selbst eine unentbehrliche Ressource für die Landwirtschaft sei. Nützlingsarten wie Marienkäfer würden die Landwirte bei der nachhaltigen Produktion unterstützen und Pilze und Mikroorganismen seien für die Erhaltung der Bodenfruchbarkeit notwendig. Eine breite genetische Vielfalt innerhalb der Arten sichert die Fähigkeit von Kulturpflanzen und Nutztieren, sich an Umweltveränderungen anzupassen, schreibt die Bundesverwaltung. Gleichzeitig brauche die Biodiversität auch die Landwirtschaft, welche z. B. vernetzte Natur- und Kulturflächen erhalte und Trockenwiesen pflege. Die Beispiele in Ulmiz zeigen wie landwirtschaftliche Produktion und Biodiversität in Verbindung gebracht werden können. Durch ein Vernetzungsprojekt konnten einerseits die Bedingungen für die Produktion verbessert werden und andererseits Lebensräume für die Biodiversität erweitert werden.

Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) Medienmitteilung

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