berggipfel

Biodiversität essenziell in Berggebieten

  • Caroline Nienhuis
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berggipfelEnde Juli trafen sich in Chandolin im Kanton Wallis die weltweit führenden Gebirgsforscherinnen und -forscher, welche die Biodiversität in den Berggebieten untersuchen. Sie kamen zum Schluss, dass die Biodiversität für das Leben und Überleben der Menschen in den Berggebieten essenziell ist.

Einige Highlights aus den Forschungsergebnissen:

  • Im Gebirge bieten artenreiche Bestände einen besseren Erosionsschutz als artenarme Ökosysteme.
  • Der Klimawandel führt dazu, dass Gipfelregionen reicher an Arten werden weil dort zunehmend Arten aus tiefer gelegenen Gebieten Lebensraum finden. Die Gefahr besteht, dass speziell hochalpine Flora und Fauna vedrängt werden.
  • Die Intensität der Landnutzung und der Stickstoffeintrag aus Abgasen und der Landwirtschaft hat einen starken Einfluss auf die Gebirgsbiodiversität.

Die Erforschung des biologischen Reichtums der Berge wird von der Schweiz aus durch das Global Mountain Biodiversity Assessment (GMBA) koordiniert. Elektronische Biodiversitätsdatenbanken, welche Funde von Tier- und Pflanzenarten enthalten, liefern wichtige Daten für die Erforschung von Gebirgsorganismen. Deshalb hat das GMBA das Mountain Biodiversity Portal zu solchen Biodiversitätsdaten lanciert.

Global Mountain Biodiversity Assessment

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