Neophyten wie zum Beispiel die Goldrute verursachen in Naturschutzgebieten grosse Probleme da sie dank ihrer grossen Konkurrenzfähigkeit einheimische, seltene Pflanzen verdrängen. Bekämpfen lassen sie sich durch Mähen oder mühsames Ausreissen von Hand. Der Kanton Thurgau testet seit letztem Frühling einen neuen Ansatz um dem Problem Herr zu werden: Hochlandrinder sollen die eingeschleppten Pflanzen in Naturschutzgebieten fressen und so die Verbreitung verringern. Dies hilft nicht nur den einheimischen Pflanzen sondern auch der Fauna, so zum Beispiel den Amphibien welche teils auf offene, vegetationsarme Lebensräume angewiesen sind. Erste Erfahrungen seien positiv, meldet das St. Galler Tagblatt, sodass ein zweites Versuchsjahr mit geringen Korrekturen angehängt wird.
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