Biodiversität Schweiz: Die Wissenschaft schlägt Alarm

  • Redaktion Naturschutz
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Das „Forum Biodiversität Schweiz“ der Akademie für Naturwissenschaften hat mit einer Bestandesaufnahme die Grundlage für eine nationale Strategie zum Schutz der biologischen Vielfalt erarbeitet. Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten nimmt stetig ab: Von den 1030 bekannten Moosarten der Schweiz sind 39 % selten, gefährdet oder ausgestorben. Ähnlich sieht es bei den Flechten aus. Fast alle einheimischen Amphibienarten sind bedroht oder bereits verschwunden. Damit ist die Situation in der Schweiz, im Vergleich mit ähnlich dicht besiedelten Ländern, besonders alarmierend.
Die neue Studie fordert den Bundesrat zum Handeln auf. Denn „wir wissen zwar, was wir haben und wie es verschwindet, aber wir wissen nicht, was wir dagegen tun wollen“, sagen Fachleute. Sie rufen darum die Schweiz auf, eine nationale Strategie zum Schutz der biologischen Vielfalt zu formulieren. Dazu ist die Schweiz gemäss Biodiversitätskonvention eigentlich bereits seit zehn Jahren verpflichtet. Die gesamtschweizerische Strategie soll übergeordnete Ziele und Massnahmen sowie die damit verbundenen Aufwendungen enthalten.

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