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Die Sanierung belasteter Standorte sind schwierig und aufwendig. | © HaPe_Gera [CC-BY-SA-2.0], via Flickr

Bilanz nach Halbzeit: Altlastensanierungen sind auf Kurs

  • Amanda Buol
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Der erste Bericht über die umfassende Übersicht der Altlastenbearbeitung in der Schweiz liegt vor. Die aufwendigen Arbeiten sind nach Halbzeit auf Kurs. Zur Erreichung des Ziels sind immer noch grosse Anstrengungen nötig.

38’000 Standorte in der Schweiz sind von Abfällen im Boden und Untergrund belastet. Von 4’ooo dieser Standorte geht eine mögliche Gefahr für relevante Schutzgüter aus, wie beispielsweise Grundwasser oder Boden. Diese Altlastenstandorte müssen saniert werden, was schätzungsweise bis 2040 gehen wird. Der nun veröffentlichen Bericht vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) hält fest, wie weit die Sanierungen an den erfassten Standorten vorangeschritten sind. Die Grundlage der Übersicht bilden die Kataster der Kantone und verschiedenen Bundesstellen.

Die Exempel sind zahlreich und sehr unterschiedlich, wie 18 Fallbeispielen im veröffentlichten Bericht zeigen. Neben komplexen Sanierungen, wie die bekannten grossen Sondermülldeponien Kölliken (AG) und Bonfol (JU), gibt es auch Standorte, bei denen eine Untersuchung reicht oder keine Massnahmen benötigen.

Die meisten Altlasten stammen aus der Zeit zwischen 1950 bis 1980. Damals fehlte eine Regelung der umweltgerechten Entsorgung und Kläranlagen waren erst im Aufbau. Seit die Altlasten-Verordnung 1998 in Kraft getreten ist, hat die Schweiz in der Altlastenbearbeitung bereits viel geleistet und steht aktuell etwa in der Hälfte der Wegstrecke. Um jedoch alle 4000 Altlasten bis 2040 fertig zu sanieren muss weiterhin mit grossem Effort gearbeitet werden.

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