Folgen Sie den Spuren des Bibers in den Biber-Frühlingsexkursionen von Pro Natura © Jacek Zięba [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
Folgen Sie den Spuren des Bibers in den Biber-Frühlingsexkursionen von Pro Natura © Jacek Zięba [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Biber gestalten die Schweiz!

  • Eliane Küpfer
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Der Biber ist als natürlicher Landschaftsgestalter ohne Konkurrenz. Bei Ferenbalm an der Westgrenze des Kantons Bern konnte Pro Natura die ehemalige Aue Mühlematt an der „Bibere“ kaufen, um sie in den kommenden Jahren weitgehend der Gestaltungskraft des Bibers zu überlassen. Die Umwandlung des einstigen Maisackers in ein natürliches Feuchtgebiet und Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen wird Pro Natura fotographisch begleiten.

Über 90 Prozent der Schweizer Bevölkerung freut sich an der Rückkehr des Bibers in unsere Gewässer. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage von Pro Natura, wie Naturschutz.ch berichtete. Jedoch stehen der Rückkehr laut Pro Natura vielerorts allerdings Hürden im Weg. Das grösste Problem sind die harten Uferverbauungen und der fehlende Lebensraum der Nager im Uferbereich. Eine solche Hürde schafft das aktuelle Projekt von Pro Natura an der „Bibere“ bei Ferenbalm BE aus dem Weg. Mit dem Kauf des einstigen Maisackers „Mühlematt“, einer ehemaligen Aue, schaffen Pro Natura und der Biber selber in den kommenden rund zehn Jahren wieder einen natürlichen Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen.

Der Biber gestaltet nicht nur einen Lebensraum für sich selber, in den neu entstehenden Auen und Sumpfgebieten siedeln sich auch zahlreiche Tiere und Pflanzen wieder an.  Es profitieren Tiere wie der Wasserfrosch, der Teichrohrsänger oder die gebänderte Prachtlibelle. Das Einzigartige am Projekt in Ferenbalm ist auch, dass die Entstehung von Natur fotographisch dokumentiert werden kann.

Ein weiteres spannendes Biber-Projekt befindet sich in Marthalen, im Zürcher Weinland, wo ein Biber einen Bach gestaut und so einen Wald überschwemmt hat, wie was Video unten zeigt.

Bild: Jacek Zieba [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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