Biber fördert Biodiversität

  • Caroline Nienhuis
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biber2Durch sein Graben und Bauen gestalte der Biber den Gewässerraum und trage somit zur Förderung der Artenvielfalt bei, schreibt das Bundesamt für Umwelt BAFU in einer Medienmitteilung. Er könne aber auch in Konflikt mit den Nutzungsansprüchen des Menschen geraten. Eine neue Publikation („Mit dem Biber leben“) des BAFU zeigt die Verbreitung, seine Bedürfnisse und die Möglichkeiten mit Konflikten zwischen Biber und Mensch umzugehen.

Vor ca. 200 Jahren wurde der Biber in der Schweiz ausgerottet. Nach seiner Wiederansiedlung vor 50 Jahren leben heute rund 1600 Biber entlang Schweizer Fliessgewässer. Dies schätz die 2008 durchgeführte Biberbestandesaufnahme. Dank seiner Rückkehr ist wieder eine Dynamik in den Gewässerraum zurückgekehrt, wovon eine Vielzahl von Amphibien, Fische, Insekten und Vögel profitieren.

Die neu erschienene Publikation erötert auch wie Schäden durch Biber vermieden werden können sowie die Frage nach dem zukünftigen Schutz und die Vernetzung und Aufwertung seiner Lebensräume.

BAFU

Pro Natura „Hallo Biber“ Projekt

Biberfachstelle

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