Bevölkerung ist für eine ökologische, aber nicht teurere Landwirtschaft

  • Redaktion Naturschutz
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Die Schweizer Bevölkerung erwartet von der Landwirtschaft, dass sie tier- und umweltgerecht produziert, die Erholungsräume pflegt und die Selbstversorgung der Schweiz gewährleistet. Das zeigt eine im Auftrag des Bundes erstellte Studie. Mehr Geld aus der Bundeskasse als bis jetzt wollen die Befragten den Bauern aber nicht zugestehen, ausser wenn die Landwirtschaft ökologischer werden würde.
Zwar gibt es laut dem Bundesamt für Landwirtschaft BLW, welche die Studie in Auftrag gegeben hat, keine einheitliche Erwartung: Die einen wollen die heutigen Strukturen bewahren, andere setzen auf Ökologie und die Dritten verlangen eine effiziente Landwirtschaft. Doch als gemeinsamen Nenner der drei Gruppen macht die Studie fast genau jene Forderungen aus, die in der Verfassung festgeschrieben sind: Die Landwirtschaft muss den Bauern ein angemessenes Einkommen sichern, hohe Umweltstandards einhalten, Erholungsräume pflegen und die Selbstversorgung der Bevölkerung sichern. Ganz weit oben auf der Wunschliste der Bevölkerung rangieren auch die Einhaltung strenger Tierschutzbestimmungen oder der Erhalt von traditionellen Sorten und Arten. Überhaupt wurden ökologische Themen von den Befragten sehr stark gewichtet. (sb)

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