Betriebsunfall im Kernkraftwerk Leibstadt

  • Redaktion Naturschutz
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Einen ganzen Monat nahm sich die Sicherheitsbehörde HSK Zeit: Erst dann informierte sie die Öffentlichkeit, dass Operateure des Leibstadt-Reaktors am 28./29. Mai 2004 nachts gleich zwei Mal grobe Fehler gemacht hatten. Doch die beiden Vorkommnisse konnten nicht erklären, weshalb innert wenigen Stunden vier Mal so viel radioaktives Jod-131 in die Umwelt abgegeben wurde als im Betriebsjahr 2003 durchschnittlich während einer ganzen Woche. Greenpeace vermutete deshalb sofort zusätzliche Brennelement-Defekte. Erst auf entsprechende Anfrage bestätigte die HSK gestern diese Vermutung.

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Greenpeace Medienmitteilung

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