Bestand der Graugänse am Flachsee wird kontrolliert

  • Redaktion Naturschutz
  • -

Seit Kurzem werden am Flachsee vereinzelt Graugänse geschossen, um die landwirtschaftlichen Kulturen vor ihnen zu bewahren. Damit der Bestand nicht weiter anwächst, werden zudem die Eier angestochen. Die Ansiedlung der Graugans im Reusstal ist vermutlich auf vom Menschen ausgesetzte Exemplare zurückzuführen.

Die befristete Abschussbewilligung und das bewilligte Anstechen von Eiern habe sich im Aargauischen Reusstal bewährt, schreibt das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau. Der Abschuss einzelner Schaden stiftender Tiere habe dazu geführt, dass die Graugänse die bevorzugten Kulturflächen nun meiden. Mit dem Abstechen von Eiern sei zudem ein weiteres Anwachsen des Bestandes verhindert worden. Gemäss dem kantonalen Jagdverwalter René Urs Altermatt soll der Graugansbestand am Flachsee bei rund 50 bis 60 Tieren stabilisiert werden. Die Jäger des Kantons Aargau haben den Auftrag erhalten, bis 2009 jeweils zwischen dem 1. April und dem 30. September auf gefährdeten Kulturflächen einzelne Tiere zu erlegen.

Beitrag kommentieren