Reifenetikette

Bessere Reifen schonen die Umwelt

  • Nora Kieselbach
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Die EU führt per 1. November 2012 eine Reifenetikette ein: diese gibt Auskunft über Nasshaftung, Energieeffizienz und Rollgeräusch. Aus diesem Anlass lancieren die drei Bundesämter für Strassen ASTRA, für Energie BFE und für Umwelt BAFU zusammen mit den wichtigsten Branchenorganisationen die Info-Kampagne „Bessere Reifen“, um die Öffentlichkeit für die Etikette zu sensibilisieren und so einen Beitrag zu einer grösseren Verkehrssicherheit, weniger Treibstoffverbrauch und weniger Lärm zu leisten.

Bei den Anforderungen an die Reifen stehen Sicherheitsaspekte wie gute Bremseigenschaften auf nasser, schnee- oder eisbedeckter Fahrbahn an oberster Stelle. Ein Reifen soll aber auch energieeffizient und leise sein. Die per 1. November 2012 in der EU obligatorische Reifenetikette wird über den Handel auch in die Schweiz gelangen. Sie entspricht mit der Einteilung in die Kategorien von A bis G der bekannten Energieetikette für Personenwagen und Elektrogeräte.

Die Reifen sind für rund 20 Prozent des Treibstoffverbrauchs eines Fahrzeugs verantwortlich. Hauptgrund dafür ist der Rollwiderstand. Ein geringerer Rollwiderstand verringert Treibstoffverbrauch und damit auch CO2-Emissionen. Das spürt man auch im Portemonnaie: Auf 15’000 Kilometer können bis zu 60 Liter Treibstoff oder rund 120 Franken gespart werden.

Die Info-Kampagne „Bessere Reifen“ umfasst Plakate, TV-Spots, die Webseite www.reifenetikette.ch sowie Informationsmaterialien und Flyer. Parallel dazu verbreiten die wichtigsten Branchenorganisationen der Schweiz (Touring Club Schweiz TCS, Reifenverband Schweiz RVS, Autogewerbeverband AGVS und die Einkaufsorganisation des Schweizerischen Auto- und Motorfahrzeuggewerbes ESA) die Informationen zur Reifenetikette auf ihren eigenen Informationskanälen und Netzen.

Weitere Informationen

Bundesamt für Strassen ASTRA
Bundesamt für Energie BFE
Bundesamt für Umwelt BAFU

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