Bern: Keine Entschädigungen für Krähenschäden

  • Redaktion Naturschutz
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Der Kanton Bern zahlt den Bauern auch künftig keine Entschädigungen für Schäden, die durch Rabenkrähen verursacht werden. Ausschlaggebend für den Entscheid sei, dass das Gesetz bereits heute ein breites Spektrum an Massnahmen zur Eindämmung von Krähenschäden zulasse. So dürften die Tiere von jedermann erlegt werden, wenn diese Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen verursachten. Im vergangenen Winter hatten Krähen-Vergiftungsaktionen für Wirbel gesorgt. Die Regierung will in Zukunft trotzdem an der Option von Vergiftungsaktionen festhalten. Solche Aktionen stünden aber nur bei massiven, untragbaren Schäden zur Diskussion. Die Regierung will zudem die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft (SHL) in Zollikofen mit einem Bericht über die Rabenkrähenschäden in der Landwirtschaft beauftragen.

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