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Bequemlichkeit vor Umweltbewusstsein!

  • Nicole Wabersky
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Das Umweltbewusstsein der Schweizerinnen und Schweizer hat abgenommen. Aus Bequemlichkeit, den Kosten und dem Mangel an Alternativen wird nicht mehr so stark auf das Umweltverhalten geachtet. Sei dies darauf zu achten, dass neue Elektrogeräte einen kleineren Stromverbrauch haben, weniger Fleisch gegessen wird oder die Herkunft der Lebensmittel beim Einkaufen geprüft wird.

Das zeigt die repräsentative Univox Umwelt-Umfrage, die das Markt- und Sozialforschungsinstitut gfs-zürich im Auftrag der Aduno Gruppe und des WWF realisiert hat. «Die Umwelt ist im Moment kein Thema. Nur wenige Menschen denken ohne akute Gefährdung über einen längeren Zeithorizont hinaus an Umweltthemen.» wie gfs-zürich Studienleiter Andreas Schaub die Ergebnisse erklärt.

Obwohl die Umweltthemen wie Klimawandel und Luftverschmutzung aktuell sind, wird dennoch weniger für den Umweltschutz ausgegeben. Auch ging die Zustimmung zurück, dass umweltbelastende Produkte stärker belastet werden sollen.

Trotz dieser Ergebnisse werden laut Studie zwei Hauptgründe genannt, die ausschlaggebend sind, umweltbewusst zu leben und zu handeln. Dies sind die Liebe zur Natur und die Sorge um die nächste Generation.

Weitere Informationen

WWF Schweiz

Bild: chensiyuan (chensiyuan) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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