Beitritt Agentur für Erneuerbare Energien

  • Gavino Strebel
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solarpanels_letzigrundDer Bundesrat hat heute die Botschaft zum Beitritt der Schweiz zur Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) verabschiedet. Bundesrat Moritz Leuenberger, Vorsteher des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), hatte die Beitrittsurkunde bereits am 27. Mai 2009 in Berlin unter Vorbehalt der Ratifikation durch die Bundesversammlung unterzeichnet. Der Bundesrat betrachtet den Beitritt zu IRENA als wichtigen Beitrag zur weltweiten Förderung der erneuerbaren Energien und zur langfristigen Versorgungssicherheit der Schweiz.

Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (International Renewable Energy Agency – IRENA) wurde am 26. Januar 2009 in Bonn gegründet. Sie will eine treibende Kraft bei der weltweiten Umstellung auf eine nachhaltige Nutzung erneuerbarer Energien sein. Dazu sollen vor allem Schwellen- und Entwicklungsländer praxisnah beraten und unterstützt werden und Hilfestellung beim Aufbau von Fachkompetenz und bei der Anpassung ihrer politischen Rahmenbedingungen erhalten.

Der Bundesrat ist überzeugt, dass IRENA bei der international vernetzten Entwicklung und Förderung von erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle spielen wird. Die Mitgliedschaft der Schweiz bei IRENA bedeutet eine Verstärkung der Energieaussenpolitik und entspricht damit der im Februar 2007 vom Bundesrat verabschiedeten Energiestrategie, die auf den vier Säulen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Grosskraftwerke und Energieaussenpolitik beruht. Indem IRENA die weltweite Nutzung und den Ausbau der erneuerbaren Energien fördert, trägt sie langfristig auch zur Stärkung der Energieversorgungssicherheit der Schweiz bei.

UVEK

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