Bayern: Braunbär Bruno abgeschossen

  • Redaktion Naturschutz
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Der im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet umherstreunende, verhaltensauffällige Bär Bruno – auch bekannt als JJ1 – wurde in der Nacht von Jägern erschossen, nachdem in den vergangenen Wochen alle Versuche fehlgeschlagen waren, ihn lebend zu fangen.
Der Bär verursachte seit Anfang Mai 2006 regelmässig Schäden an Schafherden und Bienenstöcken im Grenzgebiet Bayern und Tirol. Nachdem es mehrere Wochen lang finnischen Bärenjägern mit speziell ausgebildeten Hunden nicht gelang, den Bären lebend zu fangen, trat die Abschussbewilligung vom 22. Mai 2006 wieder in Kraft. Noch am Samstag war das Tier mehreren Mountainbikern und Wanderern begegnet. Am Montag wurde Bruno von Jägern erlegt. (sb, sm)

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