Obstgarten

Bäume für die Artenvielfalt

  • Dominique Haiden
  • -

ObstgartenBäume verschwinden mehr und mehr von bewirtschafteten Wiesen und Äckern. Dabei ist die Kombination von Forst- und Ackerbau nicht nur umweltfreundlich, sondern kann sogar rentabel sein. Um Nutzen und Vorteile bekannter zu machen, haben die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART und AGRIDEA nun die Interessengemeinschaft „Agroforst“ gegründet.

Während der letzten fünfzig Jahre sind 80 Prozent der Bäume verschwunden. Die traditionellen Hochstamm-Obstbäume auf bewirtschafteten Flächen gelten bei vielen Landwirten als unproduktiv und unrentabel. Das könnte sich mit neuen Formen des kombinierten Obst- und Ackerbaus ändern. So genannte Agroforstsysteme  lassen sich mit modernen Maschinen rationell bewirtschaften und sind bei richtiger Planung rentabel. Darüber hinaus fördern sie die Artenvielfalt, schützen den Boden vor Erosion, binden klimaschädliches Kohlendioxid und bewahren das typische Landschaftsbild.

Um Agroforstsysteme bekannter zu machen, hat Agroscope Reckenholz-Tänikon ART gemeinsam mit AGRIDEA die Interessengemeinschaft „Agroforst“ gegründet. Deren Ziel ist es, den Austausch zwischen LandwirtInnen, BeraterInnen und ExpertInnen zu fördern, die nach alternativen Kombinationen von Hochstamm-Bäumen mit landwirtschaftlichen Unterkulturen suchen.

Weitere Informationen

Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART

AGRIDEA

Agroforst

Bild: Hansueli Krapf  (Wikimedia Commons)

Beitrag kommentieren