Bauen mit Holz

  • Barbara Darani
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Erneuerbar, klimaneutral, vielfältig: Holz ist eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen unseres Landes. „Green Building“, grünes Bauen, liegt im Trend. Anlässlich der diesjährigen Hausbau- und Energie-Messe vom 26. bis 29. November 2009 will das Bundesamt für Umwelt (BAFU) im Rahmen des „Aktionsplans Holz“ zusammen mit der Holzbranche zeigen, wie der Rohstoff Holz insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Gemeinden innovativ eingesetzt werden kann.

Nachhaltiges Bauen mit Holz trägt einen grossen Teil zur Erreichung des Klimaschutzziels bei, welches sich die Schweiz gesetzt hat. Im Anfang 2009 gestarteten „Aktionsplan Holz“, welcher bis 2012 der Umsetzung der „Ressourcenpolitik Holz“ des BAFU dient, steht denn auch unter anderem die Förderung von energieeffizienten und vor allem grossvolumigen Holzbausystemen im Vordergrund. Potenzielle Bauherren sollen mit guten Argumenten für das Bauen und Heizen mit Holz überzeugt werden. Flankierend dazu gehört auch die vermehrte Information und Sensibilisierung der Waldbesitzer sowie der Bevölkerung zugunsten der Holznutzung zu den Massnahmen des „Aktionsplans Holz“.

Anlässlich der diesjährigen Hausbau- und Energie-Messe in Bern will das BAFU gemeinsam mit Lignum Holzwirtschaft Schweiz und Cedotec (Westschweizer Büro von Lignum)  gezielt kleinere und mittlere Unternehmen sowie Gemeinden ansprechen, welche als Auftraggeber von Holzbauten ebenso wichtig sind wie die institutionellen Anleger, die in Gebäude investieren. Im Rahmen einer Veranstaltung, welche sich an Entscheider der öffentlichen Hand, Architekten, Planer und Investoren richtet, soll aufgezeigt werden, wie nachhaltig, wirtschaftlich und innovativ Gewerbe- und Dienstleistungsbauten mit Holz realisiert werden können. Zahlreiche Referenten aus der Schweiz und dem Ausland werden anhand konkreter Bauprojekte darlegen, dass private und öffentliche Bauherren bereits heute erfolgreich auf Holz setzen und sich die regionale Nutzung und Verarbeitung von Holz  für Gemeinden in mehrfacher Hinsicht lohnt. Die anschliessende Diskussion dient dem Erfahrungsaustausch.

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