Basel: Greenpeace-Aktivisten klettern auf Chemie-Kamine

  • Redaktion Naturschutz
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Rund 30 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten sind im Morgengrauen in das Ciba-Gelände an der Klybeckstrasse hineinspaziert. Sie kletterten anschliessend auf die dortigen Chemie-Kamine und befestigten Transparente. Ihre Forderung: Ciba und Syngenta sollen tun, was Novartis bereits vorgemacht hat, nämlich ihren Anteil Geld in eine unabhängige Sanierungs-Stiftung einzahlen. „Ciba muss mindestens 400 Millionen Franken, Syngenta 200 Millionen Franken für die Beseitigung ihrer Altlasten um Basel zahlen“, fordert Greenpeace.

Die Ciba-Geschäftsleitung hat Greenpeace nach der Aktion Gespräche mit ihrem CEO versprochen. Zu den konkreten gestellten Fragen, ob der Konzern über die nötigen Finanzen von mindestens 400 Millionen Franken verfügt, und bereit wäre möglichst schnell konkrete Schritte zur Stiftungsgründung zu unternehmen, wollte sie gemäss Angaben von Greenpeace keine Stellungnahme abgeben. Bei Syngenta hingegen waren ausser einigen PR-Statements laut Greenpeace keine verbindlichen Aussagen zu erhalten. Greenpeace konnte auch keinen Kontakt zur Geschäftsleitung herstellen. (sb)

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