Werden Elektrofahrzeuge bald in kürzester Zeit geladen? | © felixkramer, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
Werden Elektrofahrzeuge bald in kürzester Zeit geladen? | © felixkramer, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr

Bald beschleunigtes Aufladen der Elektroautos?

  • Amanda Buol
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An der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) ist Forschern gelungen, das Aufladen von Elektroautos auf einen konkurrenzfähigen Zeitraum zu verkürzen. Das Problem der zusammenbrechenden Stromversorgung lösen sie mit Zwischenspeicherung.

Elektrofahrzeuge sollten künftig benzin- und dieselbetriebene Fahrzeuge ersetzen und den Verkehr nachhaltiger gestalten. Ein Grund, warum sich die Fahrzeuge noch nicht etablieren konnten ist das Aufladen des Fahrzeugs. Die benötigte Zeit kann 6-8 Stunden dauern und weit kommt man damit auch nicht.

Nach Forschern der EPFL soll nun das Problem bei der Schnellaufladung ohne zusammenbrechender Stromversorgung gelöst sein. Um nämlich ein E-mobil rasch aufzuladen benötigt man eine Leistung von 4.5 Megawatt, das entspricht 4’500 Waschmaschinen, und schwächt kurzzeitig das Stromnetz.

Die Lösung, so die Wissenschaftlern des EPFL Energy Center and Industrial Electronics Lab, sei ein Zwischenspeicher der als Pufferbatterie wirke. Die Lithium-Ionen-Batterien von der Grösse eines Schiffcontainers können mit Niederspannung permanent geladen werden. Dadurch werden Elektromobile innert kürzester Zeit geladen ohne Zusammenbruch des Stromnetzes.

An einer Modellanlage testen nun die Forscher der EPFL mit den Partnern der Materialforschungseinrichtung Empa, der ETH Zürich und der Berner Fachhochschule das System. Dieses müsse noch optimiert werden, bevor es genutzt werden kann.

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