Bär im Nationalpark beobachtet

  • Redaktion Naturschutz
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Am Sonntag wurde frühmorgens ein Braunbär beobachtet, der die Nationalparkgrenze überschritt und in das Schutzgebiet einwechselte. Dies ist der erste gesicherte Direktnachweis von Meister Petz innerhalb des Nationalparks im Jahre 2007. Es handelt sich um ein relativ kleines Tier, wohl um dasselbe, das am Vortag in einem benachbarten Tal im Unterengadin beobachtet werden konnte.

Aufgrund seiner geringen Fläche kann der Schweizerische Nationalpark nur einen Bruchteil des Lebensraums eines Braunbären abdecken. Da es im Park weder Vieh noch Bienenhäuser gibt, sind hier entsprechende Konflikte ausgeschlossen. Mit dem Wegegebot ist für Ruhe gesorgt. Welchen Stellenwert das Nationalparkgebiet für den neuen Gast haben wird, das entscheidet der braune Geselle aber selbstverständlich selbst.

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