Autobahn A1 blockiert Ausbreitung der Hirsche

  • Monika Jung
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hirschIn der Nacht auf den 21. Januar haben die Jagdbehörden der Kantone Bern und Solothurn im Längwald im Berner Mittelland einen Rothirsch eingefangen und in den Solothurner Jura transportiert. Da die Autobahn A1 eine natürliche Ausbreitung der Wildtiere in den Jura verhindert, hat das Bundesamt für Umwelt BAFU gemeinsam mit den Kantonen Bern und Solothurn eine Übersiedlungsaktion gestartet.

Der wachsende Rothirschbestand des Emmentals breitet sich nach Nordwesten aus. Auf der Südseite der Autobahn A1 im Kanton Bern bei Niederbipp blockiert die A1 den Tieren jedoch den Weg über den Oberaargau in den Jura. Dieses künstliche Hindernis ist für Wildtiere kaum überwindbar. Auf der Seite des Kantons Bern stauen sich somit die Hirsche, auf der Solothurner Seite wird eine natürliche Ausbreitung erschwert, berichtet das BAFU in einer Medienmitteilung.

In einem gemeinsamen Projekt des BAFU mit den Kantonen Bern und Solothurn sollen deshalb rund ein Dutzend Tiere eingefangen und über die Autobahn gebracht werden. Damit wird dem Hirsch im Jurabogen ein neuer Lebensraum erschlossen.

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