© Beat Hauenstein
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Ausgezeichnetes Engagement für das «Vernetzungsprojekt Höfe» im Kanton Schwyz

  • Nicole Wabersky
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Der Elisabeth und Oscar Beugger-Preis 2014 geht an das «Vernetzungsprojekt Höfe» im Kanton Schwyz. Landwirte legen hier 20 neue Teiche und Tümpel an. Sie verbinden damit wichtige Lebensräume für Erdkröten, Gelbbauchunken und andere gefährdete Amphibien.

Für Pro Natura und die Emanuel und Oscar Beugger-Stiftung hat das Projekt Beispielcharakter: Ein Miteinander von Landwirtschaft und Naturschutz ist ein Gewinn für alle. Der bedeutende Naturschutzpreis ist dotiert mit 50’000 Franken.

Alle zwei Jahre prämieren Pro Natura und die Emanuel und Oscar Beugger-Stiftung ein herausragendes Naturschutzprojekt mit dem Beugger-Preis. Dieses Jahr war der mit 50‘000 Franken dotierte Preis für ein Projekt ausgeschrieben, das sich für die bedrohten Amphibien einsetzt.

Die Auszeichnung geht an das «Vernetzungsprojekt Höfe» im Kanton Schwyz. Hier legen Landwirte auf dem Land, das sie bewirtschaften, über 20 neue Teiche und Tümpel an, um bestehende, grössere Amphibienlaichgebiete untereinander zu vernetzen. Die neuen Wasserflächen sollen insbesondere Gelbbauchunken und Erdkröten Laichplätze bieten.

Das gemeinsame Engagement von Landwirten und Ökologen, die Grösse des Amphibienrettungsprojekts sowie die vorbildliche Planung waren für Pro Natura und die Emanuel und Oscar Beugger-Stiftung ausschlaggebend für die Wahl.

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