Glühbirne

Aus für konventionelle Glühbirnen

  • Dominique Haiden
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GlühbirneCoop nimmt konventionelle Glühbirnen bereits im Herbst 2011 ganz aus dem Sortiment und verzichtet damit als erste Detailhändlerin der Schweiz freiwillig auf den Verkauf der Stromfresser. Von Gesetzes wegen wären lediglich die Glühbirnen von 60 Watt und mehr zu eliminieren, alle übrigen müssen bis Herbst 2012 aus den Läden verschwinden. Coop geht einen Schritt weiter und stellt ihr Sortiment an Leuchtmitteln bereits ein Jahr früher komplett auf umweltfreundliche Alternativen um.

Wer energiesparende Leuchtmittel einsetzt, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch das eigene Portemonnaie: Die Stromkosten für die Lichterzeugung sind 30 bis 80 Prozent tiefer und der leicht höhere Kaufpreis wird mit der längeren Lebensdauer wett gemacht. Die Lebensdauer einer Energiesparlampe (ESL) beträgt heute bis zu 15 Jahre, bei einer LED-Birne gar bis zu 30 Jahre. Schon der Ersatz einer einzigen 60 Watt-Birne durch eine Energiesparlampe spart über deren gesamte Lebensdauer bis zu 96 Franken an Stromkosten. Eine herkömmliche Glühbirne nutzt gerade Mal 5 % der verbrauchten Energie, um Licht zu erzeugen. Die restlichen 95 % verpuffen als Wärme. Ab 2012 gilt deshalb in der ganzen EU ein kategorisches Glühbirnen-Verbot. Erlaubt sind dann nur noch energiesparende Leuchtmittel.

Bereits im September 2009 war ein Teil der herkömmlichen Glühbirnen in der Schweiz vom Markt genommen worden. Damals wurden als erstes die grössten Stromfresser verboten. Seither betrug der Anteil an energiesparenden Leuchtmitteln bei Coop 85 %. Die Technologie, gerade im LED-Bereich, hat in den letzten Jahren rasante Fortschritte bezüglich Lichtqualität gemacht, so dass es heute für jedes Kundenbedürfnis an „Birnen“-Formen, für jede Lichtstärke und -Farbe der Leuchtmittel eine überzeugende und preislich vorteilhafte Lösung gibt.

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Coop

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