Holz, Holzbau, Holzkonstruktion

Auf dieses Holz können sie bauen

  • Nora Kieselbach
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Im Jahr 2011 wurde bei 11 Prozent der Schweizer Neubauten auf Holz als Baumaterial gesetzt; das entspricht jedem neunten Neubau. Bei An- und Umbauten lag der Holz-Marktanteil bei 23,9 Prozent, wie die Holzbaustudie 2011 des Schweizerischen Baumeisterverbandes zeigt.

Die Marktanteile von Holz- und Massivbau blieben somit praktisch konstant. Im Neubau hat es seit 2005 kaum Verschiebungen gegeben: hier schwankt der Anteil des Holzbaus um 11 Prozent herum. Bei An- und Umbauten gibt es eine leichte Tendenz hin zu Holzbauten: der Marktanteil ist von 2005 bis 2011 von 20,8 Prozent auf 23,9 Prozent leicht gestiegen.

Holz, Backsteine, Beton und Stahl sind wichtige Baustoffe mit unterschiedlichen Stärken, welche je nach Zweck und Bedürfnissen eingesetzt werden. Technische Fortschritte erweitern dabei die möglichen Einsatzgebiete beim Holzbau stetig; ausserdem erlaubt die Brandschutzverordnung seit 2005 Holzgebäude mit sechs Stockwerken. Es ist daher nicht erstaunlich, dass sich Holz steigender Beliebtheit erfreut. Im Mehrfamilienhausneubau ist der Anteil der baubewilligten Tragkonstruktionen aus Holz von 2005 bis 2011 leicht von 4 Prozent auf 6 Prozent gestiegen; bei An- und Umbauten von Mehrfamilienhäusern gar von 13,3 Prozent auf 26,1 Prozent.

Gemessen wurde dabei die absolute Zahl der Baubewilligungen der Tragkonstruktionen. Weil vermehrt auch grössere Objekte aus Holz entstehen, dürfte der Anstieg beim Bauvolumen noch etwas grösser sein. Zudem wächst der Baumarkt insgesamt, was sich nochmals positiv auf die Volumen auswirkt.

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Bild: Sinoplu diyojen [CC-BY-SA-3.0] via Wikimedia Commons

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