Auf dem Weg zu einer Grünen Wirtschaft

  • Monika Jung
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flussAnlässlich eines Mediengesprächs hat Bruno Oberle, Direktor des Bundesamtes für Umwelt BAFU, die Resultate dreier neuer Studien im Bereich Grüne Wirtschaft vorgestellt.

Im Bereich Produkteinformation befragte das Forschungsinstitut gfs Bern rund 1000 Personen zu ihren Bedürfnissen und der Akzeptanz von Umweltinformationen (z. B. CO2-Ausstoss, Energieverbrauch) auf Produkten. Zudem untersuchte gfs, wie solche Informationen die Kaufentscheide beeinflussen. Die Konsumentinnen und Konsumenten beachten umweltbezogene Kennzeichnungen und bezeichnen sie als hilfreich für ihre Kaufentscheide. Am meisten beachtet werden die Umweltinformationen, wenn sie direkt auf dem Produkt stehen. Eine zweite Studie empfiehlt, die Umweltbelastung von der Ressourcengewinnung bis zum Verkaufsregal auszuweisen.

Damit die Wohlfahrtsleistungen der Umwelt (z.B. sauberes Trinkwasser, fruchtbarer Boden, Schutz vor Naturgefahren) sichtbar gemacht werden können, braucht es nachvollziehbare Indikatoren. Das Bundesamt für Umwelt zeigt in einer neuen Studie einen Lösungsweg auf. Im Bereich Trinkwasser lässt sich zum Beispiel messen, wie hoch dank einer intakten Umwelt der Anteil an unbehandeltem Trinkwasser ist.

Anlässlich des Mediengesprächs hat Bruno Oberle, Direktor des Bundesamtes für Umwelt, die wichtigsten Geschäfte seines Amtes im Jahr 2011 vorgestellt: Die Revitalisierung von Flüssen und Seen,  die Biodiversitätsstrategie, die Änderung der Jagdverordnung und die Umsetzung von Motionen zum Wolf, die nationale und internationale Klimapolitik, die Verbesserung der Warnung vor Naturgefahren und das Internationale Jahr des Waldes.

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