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Auenrenaturierungen im Aargau

  • Nicole Wabersky
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Im Gebiet „Chly Rhy“ der Gemeinde Rietheim soll bis 2015 das grösste revitalisierte Auenprojekt am Hochrhein entstehen. Es bildet ein weiteres Kernstück für die Auenrenaturierungen im Aargau, wonach innert 20 Jahren mindestens ein Prozent der Kantonsfläche als Auenschutzpark aufgewertet wird.

Am Spatenstich würdigen Regierungsrat Stephan Attiger, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU), und Thomas Urfer, Präsident von Pro Natura Aargau, das 20-Jahr-Jubiläum des Auenparks sowie den Baustart der Aue in Rietheim. Für letzteren war ein mehrjähriges komplexes Landabtausch-, Mediations- und Bewilligungsverfahren erforderlich, das mit dem heutigen Spatenstich zum Abschluss gebracht wird.

Das Bauprojekt umfasst die Öffnung eines 1,5 Kilometer langen ehemaligen Seitenarms des Rheins. Zudem werden neue Stillgewässer, Feuchtwiesen, ein Trockenstandort sowie verschiedene Kleinstrukturen angelegt. Die Bauzeit dauert ein Jahr. Das Projekt ist so ausgelegt, dass die Hochwassersicherheit nicht verändert wird.

Die Rheinaue in Rietheim, deren Bauherren das BVU und Pro Natura Aargau sind, gehört zu den Auen von nationaler Bedeutung und ist von grossem Wert für die Natur und die Naherholung. In den Auen finden 40 Prozent der einheimischen Pflanzen und Tiere ihre Lebensgrundlage.

Weitere Informationen
Auenschutzpark Kanton Aargau

Bild: © Kanton Aargau

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